Der neue Milchviehstall - hoher Arbeitskomfort und optimale Lebensbedingungen

für Mensch und Tier unter einem Dach

 

Mit der feierlichen Eröffnung des neuen Stalls im September 2004 haben 500 Kühe in der modernen Milchviehanlage in Kietz ein neues Zuhause gefunden. Durch den Bau dieser großzügigen Stallanlage erleben Mensch und Tier  hervorragende Arbeits- und Lebensbedingungen:
„Wir wollten keine Kompromisse mehr eingehen- wie man sie bei Umbauten immer wieder machen muss und die am Ende viel Geld kosten. Und zudem möchten wir unseren Nachfolgern nicht nur Stallruinen hinterlassen, sondern auch etwas Zukunftsträchtiges“, erläutert Geschäftsführer Joachim Jammer.
Das Stallgebaüde zeichnet sich durch sehr gute Bedingungen aus. So ist das Gebäude in Stahlleichtbauweise errichtet und bietet mit einer Länge von 120 m, einer Breite von 34 m und einer Firsthöhe von 8,5 m optimale räumliche Gegebenheiten. Der 5,6 m breite Futtergang befindet sich in der Mitte des Stalls und wird links und rechts von jeweils einem Freßlaufgang (4 m breit) eingerahmt. Die Doppelliegeboxenreihe (4,6 m breit) und eine Wandliegeboxenreihe (2,6 m breit) schließen sich unmittelbar an. Ausgelegte weiche Gummimatten, planbefestigte Gänge im Stall sowie bequeme, mit Häckselstroh eingestreute, Tiefliegeboxen erhöhen zusätzlich den angestrebten Kuhkomfort und sorgen für  viel Bewegungsfreiheit. Auf jeder Stallseite kommen zwei Kuhgruppen unter, insgesamt also vier Gruppen mit jeweils 125 Tieren. Auf den breiten Quergängen sind große Trogtränken angebracht, die ein zügiges Saufen ermöglichen. Im Winter kommt das Wasser vorgewärmt aus dem sich anschließenden, mit einer überdachten Querverbindung angelegten, Melkhaus.
Für frische Luft sorgen die bis unten hin offenen und bei Bedarf zu schließenden Rollos. Dabei kann das untere Rollo manuell bedient werden und über eine Wetterstation automatisch geregelt werden. Die Luft entweicht durch den ISO-Lichtfirst und gewährt eine optimale Be- und Entlüftung.

 

Hier finden 500 Kühe ein neues Zuhause.
Hier finden 500 Kühe ein neues Zuhause.

 

Innenansicht des Milchviehstalls.
Innenansicht des Milchviehstalls.

 

Auch Landrat Hans Lange bekundet Gefallen.
Auch Landrat Hans Lange bekundet Gefallen.

Das Melkkarussell verspricht Melken mit hoher Produktivität

Mittelpunkt der Milchviehanlage bildet das Melkhaus. Im Zentrum befindet sich das Karussell mit 28 Plätzen, die separat beleuchtet werden können. Im Melkkarussel kommt man überwiegend mit einer Arbeitskraft aus, da es mit automatischer Vorstimulation, Abnahmeautomatik und Dippvorrichtung ausgerüstet ist. Eine zweite Arbeitskraft holt die Kühe aus dem Vorwartehof, der 125 Kühe fasst, heran, reinigt die Boxen und leistet restliche Hilfe beim Melken.
Auf dem Weg zurück in den Stall passieren die Tiere eine Schleuse, die sowohl eine Umgruppierung der Kühe erlaubt als auch das Weiterleiten in den Behandlungs- oder  Besamungstrakt.
An das Melkkarussel schließen sich Räumlichkeiten für die Technik und Milchtanks sowie Büro- und Sozialräume an. Vom Dachgeschoss aus können Besucher den Tierwirten beim Melken zuschauen.
In dem neuen Stall sind nur laktierende Kühe untergebracht. Die Trockensteher und Frischkälber finden in Altställen Unterkunft. Sobald ihre Milch verkehrsfähig ist, kommen sie in den neuen Stall, und nach dem letzten Milchentzug verlassen sie ihn wieder. Auf diese Weise ist eine intensive Nutzung der erbrachten Investition gewährleistet.
Hohe Produktivität wird durch dreimaliges Melken gewährleistet. In etwa fünf Stunden können die insgesamt 500 Tiere gemolken werden.
„Bei der Entscheidung für den Neubau haben wir uns nicht nur vom höheren Kuhkomfort und den besseren Arbeitsbedingungen leiten lassen, sondern wollten auch die Produktivität deutlich steigern. Das war ein Grund dafür, dass wir uns für ein Melkkarussell mit 28 Plätzen entschieden“, ist das Resümee des Geschäftsführers.
Die Ausrichtung des Melkkarussels ist durch die Firma Lemmer Fullwood vorgenommen worden, die Planung der neuen Milchviehanlage erfolgte durch die Landgesellschaft Mecklenburg Vorpommern. Als Architekt zeichnet Jürgen Baier verantwortlich, für den Bau der Baustoffhandel Pröttlin mit Herrn Schlestein sowie last but not least die Baufirma Günter Lange aus Wittmoor.

 

Bau des Melkkarussells.
Bau des Melkkarussells.

 

 

Das fertige Melkkarussell.
Das fertige Melkkarussell.

 

 

Vogelperspektive auf das Melkarussel, indem der Ventilator für optimale Luftzirkulation sorgt.
Vogelperspektive auf das Melkkarussel: Der Ventilator sorgt für optimale Luftzirkulation.

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